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Wie alles begann ...

Man schreibt das Jahr 1919. Die Niederlage des Deutschen Kaiserreiches führt zum Ende der Monarchie. Die erste deutsche Demokratie entsteht.  Es ist auch das Jahr, in dem die Brüder Hubert und Leonhard Hofmann in der Windsheimer Spitalgasse, im Erdgeschoss der früheren Berufsschule, eine Firma zur Fertigung landwirtschaftlicher Maschinen gründen.

Nach der Inflation von 1923 bringen die Krisenjahre 1923 und 1924 den Betrieb in ernsthafte Schwierigkeiten. Leonhard Hofmann überwindet sie mit großem Einsatz und Geschick. Ein florierender Aufschwung setzt ein. Im Dezember 1925 legt Leonhard Hofmann seine Meisterprüfung ab, im November 1927 erfolgt der Umzug ins Schellenfeld, der heutigen Hofmannstraße. Die Investitionen steigen deutlich an: Mit dem Neubau der Eisengießerei und einer Montagehalle präsentiert sich das Unternehmen in guter Verfassung.

Der New Yorker Börsenkrach und die darauf einsetzende Weltwirtschaftskrise 1929 bringen neue Schwierigkeiten. Das Unternehmen ist allerdings nicht gravierend von den Turbulenzen am Weltmarkt betroffen. Mitte des Jahres 1934 trennen sich die beiden Firmengründer. Leonhard übernimmt die Maschinenfabrik, Hubert führt die Eisengießerei weiter.

1933 gelingt den Nationalsozialisten die "Machtergreifung", die Arbeitslosigkeit sinkt kontinuierlich. Im gleichzeitigen Wirtschaftsaufschwung errichtet Hofmann 1936 eine weitere Fertigungshalle zur Produktion von Kugellagergehäusen und Bandsägen.

Am 1. September 1939 beginnt der Zweite Weltkrieg. Das Werk beschäftigt zu dieser Zeit 122 Mitarbeiter. Der Übergang zur Kriegswirtschaft - Hofmann wird Rüstungsbetrieb - vollzieht sich zunächst ohne größere Stockungen. Mit dem Arbeitskräftemangel durch die Einberufung von Werksangehörigen zum Militärdienst und dem Rohstoffmangel am Markt wird die Produktion jedoch zunehmend schwieriger.