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Die Wiedervereinigung

Nachdem der 1988 an Kurt Leuchtenberg verpachtete Gießereibetrieb bereits am 11.12.1990 Konkurs anmelden musste, war an eine Fortführung der Gießerei nicht mehr zu denken. Die nach der Wiedervereinigung privatisierte Gießerei Steinach in Thüringen liefert nun die für den Maschinenbau benötigten Gussteile.

1988 erhält Hofmann eine Auszeichnung für die 40-jährige Beteiligung auf der 40. Handwerksmesse in München. Ein Jahr später löst die bis heute einmalige Abrichtdickenhobelmaschine Typ AD die bisherige Combi-Maschine ab. Nun ist Dickenhobeln erstmals ohne Aufklappen des Abrichttisches möglich. 

Die Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1989 / 90 beflügelt den Aufschwung und forciert somit die weitere Modernisierung des Unternehmens.

Ab Februar 1994 ist Ernst Hartmann, nach dem Erwerb der gesamten Gesellschaftsanteile, Alleingesellschafter. Im gleichen Jahr, am 08.07.1994, feiert HOFMANN mit seinen Mitarbeitern und Handelspartnern das 75-jährige Betriebsjubiläum. Gibt es zu dieser Zeit deutschlandweit noch sechs Konkurrenten am Markt, ist es heute gerade noch einer. Am 01.07.1995 tritt die Tochter von Ernst Hartmann, Frau Gabriele Hartmann, in die Firma ein. Zwei Jahre später, am 26.02.1997, wird Frau Hartmann Einzelprokura erteilt. Ihr gelingt in der Folge die Ausweitung der Märkte auf fast ganz Europa. Die Exportquote beträgt heute bereits 65%.

Die kontinuierliche Modernisierung wird im Sommer 1995 durch den Bau einer neuen Montagehalle fortgesetzt. Beauftragte Firmen sind die Universalbau Weiden und die Firma Gerhäuser aus Bad Windsheim.

1996 bringt HOFMANN die erste gesteuerte Fräsmaschine auf den Markt. Der Typ TFS 2000 hat zudem neun Drehzahlen, die ohne Umlegen des Keilriemens angewählt werden können, was damals eine technische Sensation war. 1999 erhielt das Unternehmen die Auszeichnung zum "Besonderen Lieferanten" der TEMACO eG.