Deutsch   Deutsch   English   Français
Sie befinden sich hier: Unternehmen > Geschichte > Die Nachkriegszeit
 

Die Nachkriegszeit

Im April 1945 rücken US-amerikanische Truppen in Franken ein. Für das Werk wird mit Eugen Weber ein Treuhänder bestellt. Fertigungsmaterial und Stahl sind sehr knapp und nur auf Bezugsschein der Regierung erhältlich. Aus Altmaterial und Restbeständen werden zunächst Küchenherde gefertigt. Doch bereits 1946 kann eine neue Gießerei gebaut werden. Im Zuge der erweiterten Produktion werden Teile von Bügeleisen, Schraubstöcken und Sägefeilmaschinen hergestellt.

Nach der Währungsreform 1948 profitiert das Unternehmen vom allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung in der beginnenden Zeit des "Wirtschaftswunders". Die treuhänderische Verwaltung endet und Leonhard Hofmann kann seinen Betrieb wieder übernehmen. Die allgemeine Situation ändert sich für den Einzelnen wie für das Unternehmen. Die westlichen Alliierten einigen sich auf eine Beteiligung Deutschlands am "Europäischen Wiederaufbauprogramm". Die Währungsreform tritt in Kraft, die Deutsche Mark wird als Zahlungsmittel eingeführt. Rohstoffe sind auf dem freien Markt wieder ausreichend zu beziehen. Im gleichen Jahr beteiligt sich Hofmann an der 1. Handwerksmesse in München.

Im Zuge des gelungenen Neuanfangs wird die Fertigung von Bohr- und Holzbearbeitungsmaschinen aufgebaut. Die Herstellung von Bohrmaschinen wird nach einigen Jahren aufgegeben, da eine Marktsättigung dieser Produkte vorauszusehen war. Hofmann konzentriert sich schließlich auf Holzbearbeitungsmaschinen und stellt die Fertigung komplett darauf um.